Hessen
Skip to Content

Erinnerungen im Netz

Geschichte(n) aus Kassel östlich der Fulda

Erste Siedlungen an Fulda, Losse und Wahlebach wurden schon vor mehr als 1000 Jahren urkundlich genannt. In dieser Region hat sich seitdem viel Erzählenswertes ereignet. Historische Ereignisse, wichtige Persönlichkeiten, Zeitzeugenberichte und vieles mehr finden Sie hier!

Was ist Erinnerungen im Netz?

Erinnerungen im Netz“ (EriN) präsentiert historische Dokumente, Geschichten und Erlebtes aus und über den Kasseler Osten im Internet.

Weitere Informationen

Wer steckt dahinter?

Das Projekt Erinnerungen im Netz wurde 2009 vom Stadtteilzentrum Agathof e.V. initiiert und mit Mitteln des Landes Hessen umgesetzt. Hier werden persönliche Erinnerungen und Erlebnisse aus Kassel östlich der Fulda präsentiert.

Weitere Informationen

Empfohlene Artikel

Die "Reichskriegerhalle" in der Forstfeldstraße

1939 fand in Kassel der sog. Reichskriegertag statt. Organisator war der Kyffhäuser-Bund, eine Vereinigung von Veteranen. Da Hitler angekündigt war, kamen statt der erwarteten 200 000 jetzt 300 000 Besucher. Ein Teil davon wurde im sog. Bettenhaus, das danach im Volksmund "Reichskriegerhalle" hieß, in der Forstfeldstraße in Bettenhausen untergebracht. Hier lagerten sonst 30 000 Betten und 60 000 Matratzen. Kassel nannte sich auch "Die Stadt der Reichskriegertage". Diese Bezeichnung soll u. a. auch ein Grund für die massive Bombardierung der Innenstadt im Jahr 1943 gewesen sein, wo über 10 000 Menschen den Tod fanden. Den folgende Artikel hatte der Autor vor vielen Jahren gefunden, ohne dass ein Verfasser angegeben war.

Weitere Informationen

Land unter beim Lossehochwasser

Im Laufe der Jahrhunderte kam es immer wieder einmal vor, dass die Losse mit unterschiedlichem Wasserstand Hochwasser führte. Willgard Schiller, eine ehemalige Bettenhäuser Einwohnerin, berichtet mit vielen Fotos über ein Ereignis. Die Geschichte Bettenhausens hat das Hochwasser von 1891 in besonderer Erinnerung behalten. Der Schreinermeister Jakob Zuschlag hatte durch die Errettung eines Kindes aus der Flut auf seinen Wunsch eine Schankerlaubnis anstelle einer Rettungsmedaille erhalten. Er eröffnete mit der „Insel Helgoland“ zwischen dem Hauptstrom und dem Mühlgraben der Losse eine Gaststätte, die sehr beliebt war bei Bettenhausens Vereinen und der Bürgerschaft. „Insel Helgoland“ war auch bei zwei weiteren Generationen der Familie noch der Name für gepflegte und gemütliche Gastlichkeit, nicht nur für Bettenhäuser.

Weitere Informationen
© Copyright 2018-2019 - Hessisches Ministerium für Soziales und Integration
Back to top