Hessen
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1938

Die Synagoge Unteren Königstraße nach 1907

Die Synagoge Unteren Königstraße nach 1907
Foto: @ Historische Bilddokumente www.lagis-hessen.de

23. Februar
Hermann Riede richtet am Söhrebahnhof ein Unternehmen für Straßen- und Tiefbau ein.

11. Mai
Am Schlieffenplatz wird das neue Wehrkreisdienstgebäude ("Generalkommando") heute Bundessozialgericht am Graf-Bernadotte-Platz eingeweiht.

7. November
In den Abendstunden versammeln sich Nazi-Fanatiker in der Unteren Königsstraße, dringen in die Synagoge ein und demolieren Inventar und Gebäude, Vorboten eines deutschlandweiten Progroms, der sogenannten Reichskristallnacht am 9. November.

12. November
Wenige Tage nach der sogenannten Reichskristallnacht ergeht eine "Verordnung zur Ausschaltung der Juden aus dem deutschen Wirtschaftsleben". Sie verfügt die Schließung der von Juden betriebenen Einzelhandelsverkaufsstellen und Handwerksbetriebe bis zum Jahresende. Diese und eine weitere Verordnung führen dazu, daß die noch verbliebenen Juden zur Erwerbslosigkeit verurteilt sind und nur noch von ihrem Kapital, von Renten oder Unterstützungen leben können.
Henschel & Sohn liefert im gleichen Jahr den ersten in Serie gebauten Panzerkraftwagen an die deutsche Wehrmacht.
Die Fieseler-Flugzeugwerke, bei denen mittlerweile 5300 Arbeitskräfte beschäftigt sind, werden als "NS-Musterbetrieb" ausgezeichnet.

Quelle: www.kassel.de/Stadtgeschichte 

Erzählungen [4]

Bildergalerien [1]

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