Hessen
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1963

Dr Karl Branner

Dr Karl Branner
Foto: @ Stadtverwaltung im Internet

Ein strenger Winter beschert den Kasselern zu Beginn des Jahres so viel weiße Pracht, daß es nicht nur auf den Straßen zu ernsthaften Problemen kommt. Auch die Wasserversorgung bricht teilweise zusammen. Die Schneemassen behindern den Verkehr derart, daß es zu heftiger Kritik in der Öffentlichkeit kommt und am 4. Januar die Bundeswehr eingesetzt werden muss, um beim Schneeräumen in der Innenstadt zu helfen.

Eher Jubel erzeugt dann eine andere Maßnahme der Stadt: Am 22. Januar macht sie die Schulen dicht, denn der Brennstoff ist knapp geworden. Erst nachdem am 28. Januar 300 Tonnen Kohle eingetroffen sind, werden die Schulen - mit Ausnahme der Berufsschulen - wieder geöffnet.

Am Freitag, 1. Februar, arbeiten sich Kassels Stadtverordnete in feierlichem Schwarz durch den Schnee ins Rathaus vor, um einen neuen Oberbürgermeister zu wählen: Dr. Karl Branner, seit 1957 bereits Bürgermeister, tritt die Nachfolge von Dr. Lauritz Lauritzen an, den Ministerpräsident Georg August Zinn ins neue Hessische Kabinett berufen hat.

Trotz des eiskalten Winters wird an einer wichtigen Großbaustelle am Königsplatz weitergearbeitet. Am 8. Mai eröffnet die Neckermann KG eines ihrer schönsten und größten Kaufhäuser. 10 000 Quadratmeter Verkaufsfläche sind dort entstanden, 700 Menschen finden in den 30 Verkaufsabteilungen sowie der Verwaltung Arbeit. Und im autofreundlichen Kassel besonders begrüßt wird das Parkdeck mit 184 Plätzen.

Quelle: kassellexikon.hna.de 

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