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Zu Fuß von Oberschlesien nach Kassel

Titelbild der Fieseler Werkszeitung zeigt Max Schößler mit einer Gans auf dem Arm

Max Schößler auf der Titelseite einer Fieseler-Werkszeitung als "Hans im Glück"
Foto: @Stadtteilzetrum Agathof e. V.

Dieter Schößler erzählt, wie sein Vater, Max Schößler, Jahrgang 1905, der in Oberschlesien als 14-jähriger unter Tage ein blindes Grubenpferd führte, als Flugbegeisterter von Oberschlesien bis Kassel marschierte, um beim Flugzeugbauer Raab-Katzenstein eine Anstellung zu bekommen, was ihm auch gelang. Bei den Gerhard-Fieser-Werken (Nachfolgerfirma von Raab-Katzenstein) brachte er es später bis zum Meister. Nach dem Krieg hatte er eine vorbildliche Angorakaninchenzucht. Das Bild aus der Chronik der Siedlergemeinschaft Forstfeld zeigt Familie Schößler beim Scheren der Kaninchen und inspirierte die Künstlerin Bohrmann-Roth zu der Skulptur auf dem Forstfelder Stadtplatz.

Ein Mann und eine Frau wiegen ein Angorakaninchen
Familie Schößler beim wiegen eines Angorakaninchen  Foto: @Stadtteilzentrum Agathof e. V.

Dieses Bild in der Chronik der Siedlergemeinschaft Forstfeld (Angorakaninchenzucht der Familie Schößler) inspirierte die Künstlerin Bohrmann-Roth-zu der Hasenskulptur auf dem Forstfelder Stadtplatz.

Interview für das Freie Radio Kassel: Falk Urlen

Redaktion: Falk Urlen

Kurzbeschreibung

Dieter Schößler erzählt, wie sein Vater, Max Schößler, Jahrgang 1905, der in Oberschlesien als 14-jähriger unter Tage ein blindes Grubenpferd führte, als Flugbegeisterter von Oberschlesien bis Kassel marschierte, um beim Flugzeugbauer Raab-Katzenstein eine Anstellung zu bekommen, was ihm auch gelang. Bei den Gerhard-Fieser-Werken (Nachfolgerfirma von Raab-Katzenstein) brachte er es später bis zum Meister. Nach dem Krieg hatte er eine vorbildliche Angorakaninchenzucht. Das Bild aus der Chronik der Siedlergemeinschaft Forstfeld zeigt Familie Schößler beim Scheren der Kaninchen und inspirierte die Künstlerin Bohrmann-Roth zu der Skulptur auf dem Forstfelder Stadtplatz.

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