1250-1299 (4)

Das ehemalige Hospital St. Elisabeth ist eines der ältesten erhaltenen Gebäude der Stadt Kassel. 1297 wird es als Hospital erstmals urkundlich erwähnt. (Quelle: nordhessen-rundschau.de)

Mittelalter

Mit dem Regierungsantritt Heinrichs I. um 1260 schlug die Geburtstunde des Hessischen Fürstenhauses und eines selbständigen Territorialstaates Hessen. Der junge Landgraf lenkt die Geschicke seines  Landes zunächst von Marburg aus und erhob 1277 Cassel zum Hauptort. 1292 folgte die reichsrechtliche Anerkennung des Landesherren. König Adolf von Nassau erhob ihn in den Reichsfürstenstand.

In Verehrung und Dankbarkeit gegenüber der Ahnfrau stiftet Mechthild von Kleve, die Gemahlin Heinrich I., am Elisabethtag 1297 in Cassel ein Spital für Menschen mit ansteckenden Krankheiten.

Als Brückenkopf gründet Heinrich I. am Fuldaufer die 1283 erstmals erwähnte (Unter-) Neustadt, ein selbständiges Gemeinwesen. In der Unterneustadt befahl der Herrscher, die Häuser um den Marktplatz (späterer Holzmarkt) regelmäßig anzuordnen.

Erstmals wird 1293 das Dorf Niederzwehren ("Tweren inferio") in einer Urkunde erwähnt, gleichzeitg findet sich die Nennung des Dorfes Waldau.

Quelle: Zeit Reise, 1100 Jahre Leben in der Region Kassel

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