In den meisten Mietwohnungen gab es bis lange nach dem Zweiten Weltkrieg keine Bäder. Zum Baden konnte man ab 1930 ins Hallenbad nach Bettenhausen gehen. Bei den Arbeiterfamilien fand das wöchentliche Bad in der Zinkwanne in der Küche statt. Das Wasser wurde im Kessel heiß gemacht oder kam aus dem Schiffchen, einem Wasserbadbehälter im Küchenofen. Oft badete die ganze Familie mit einer Wannenfüllung. Das Privileg des Ersten oblag oft dem Familienvater.
Editor: Erhard Schaeffer, 2011
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Kurzbeschreibung |
In den meisten Mietwohnungen gab es bis lange nach dem Zweiten Weltkrieg keine Bäder. Bei den Arbeiterfamiien fand das wöchentliche Bad in der Zinkwanne in der Küche statt. |
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